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NAME LEN 150 MG/G ORALTROPFEN-SUSPENSION FÜR KATZEN UND HUNDE BIS 10 KG KATZEN UND HUNDE (WELPEN) WIRKSTOFFE 1 g Suspension enthält den Wirkstoff: Mebendazol 150 mg. Hilfsstoffe: weißes Vaselin, Olivenöl. THERAPEUTISCHE INDIKATIONEN Wurmmittel zur Behandlung von Parasitenbefall durch Toxocara canis, Toxascaris leonina, Toxocara cati, Trichuris vulpis, Ancylostoma caninum, Ancylostoma braziliense, Uncinaria stenocephala, Dipylidium caninum, Taenia spp. KONTRAINDIKATIONEN / NEBENWIRKUNGEN Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. SICHERHEIT BEI DEN ZIELTIERARTEN: Die Verabreichung überhöhter Dosen führt bei Hunden ab 500 mg/kg Wirkstoff und bei Katzen ab 300 mg/kg Wirkstoff zu Erbrechen. DOSIERUNG: Orale Anwendung. Ein Tropfen Suspension enthält 5 mg Mebendazol: Bei Spulwurmbefall, auch bei Mischinfektionen, werden 4 Tropfen/kg Körpergewicht/Tag (entsprechend 20 mg/kg Körpergewicht/Tag Wirkstoff) und bei Bandwurm- bzw. Bandwurm- und Spulwurmbefall 8 Tropfen/kg Körpergewicht/Tag (entsprechend 40 mg/kg Körpergewicht/Tag Wirkstoff) verabreicht. In beiden Fällen ist die angegebene Dosis über 3 aufeinanderfolgende Tage zu verabreichen. Das Gewicht des Tieres ist stets auf die nächste ganze Zahl aufzurunden. Das Tierarzneimittel kann auch Welpen in den ersten Lebenswochen verabreicht werden. Die Tropfen werden direkt ins Maul gegeben oder mit schmackhaftem Futter vermischt. Vor Gebrauch kräftig schütteln, bis sich der Bodensatz vollständig aufgelöst hat. Während der Behandlung verliert das Tier weder seine Aktivität noch seinen Appetit. Das Produkt ist auch für sehr schwache Tiere und solche mit Begleiterkrankungen gut verträglich. AUFBEWAHRUNG: Bewahren Sie die Flasche in der Originalverpackung auf, um sie vor Licht zu schützen. Haltbarkeit des Tierarzneimittels in der Verkaufsverpackung: 5 Jahre. Haltbarkeit nach Anbruch der Primärverpackung: 6 Monate. WARNHINWEISE: Um eine wirksame Parasitenbekämpfung zu erreichen, sollte die Behandlung auf den Ergebnissen einer parasitologischen Kotuntersuchung basieren. Bei häufiger und wiederholter Anwendung eines Wurmmittels derselben Klasse kann sich eine Parasitenresistenz entwickeln. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei der Zieltierart: Es empfiehlt sich, die Tiere während der Entwurmung leichter als üblich zu füttern. Das Produkt sollte vorzugsweise auf nüchternen Magen verabreicht werden. Die Verabreichung des Tierarzneimittels gemäß den angegebenen Methoden führt zum Verschwinden der adulten Parasiten. Zur vollständigen Beseitigung der Larven von Haken- und Spulwürmern sollte die Behandlung 60 Tage nach der ersten Behandlung bei Spulwurmbefall und 18 Tage nach der ersten Behandlung bei Hakenwurmbefall wiederholt werden. Die Parasiteneliminierung beginnt mit der ersten Verabreichung, und die Eier verschwinden in der Regel innerhalb von etwa zehn Tagen nach der letzten Verabreichung. Daher sollte nach diesem Zeitraum eine Kotuntersuchung durchgeführt werden. Während und nach der Behandlung sind geeignete Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere in Zwingern oder Zuchtbetrieben, durchzuführen, um einen erneuten Befall zu verhindern. Zusätzlich wird empfohlen, den Kot behandelter Tiere chemisch zu denaturieren, um eventuell ausgeschiedene lebende Parasiten abzutöten und so den Parasitenzyklus zu unterbrechen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Person, die das Tierarzneimittel an Tiere verabreicht: Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Mebendazol sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht anwenden. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz: Nicht zutreffend. Besondere Anwendungsbeschränkungen und -bedingungen, einschließlich Beschränkungen für die Anwendung von antimikrobiellen und antiparasitären Tierarzneimitteln zur Begrenzung des Resistenzrisikos: Nicht zutreffend. Die Verabreichung überhöhter Dosen führt bei Hunden zu Erbrechen (über 500 mg/kg Körpergewicht Wirkstoff) und bei Katzen zu Erbrechen (über 300 mg/kg Körpergewicht Wirkstoff). Mangels Kompatibilitätsstudien darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. ZIELSTUFEN: Katzen und Hunde. WECHSELWIRKUNGEN: Keine bekannt. NEBENWIRKUNGEN: Katzen und Hunde. Sehr selten (< 1 Tier/10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichten): Erbrechen und Durchfall*, lebertoxische Reaktionen. * leichte und vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden. Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig, da sie eine kontinuierliche Überwachung der Sicherheit eines Tierarzneimittels ermöglicht. Meldungen sollten vorzugsweise über einen Tierarzt, den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde über das nationale Meldesystem erfolgen. Kontaktdaten siehe Packungsbeilage. SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT: Die Anwendung in den ersten fünfzehn Tagen der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Die Anwendung während der Stillzeit ist möglich